Tarifbestimmungen

Jedermann hat Anspruch darauf, mit dem Bürgerbus befördert zu werden. Ausnahmen gelten für Personen, die eine Gefahr für die Sicherheit oder Ordnung des Betriebes oder für die Fahrgäste darstellen. Sie sind von der Beförderung ausgeschlossen. Soweit diese Voraussetzungen vorliegen, sind insbesondere ausgeschlossen:

  • Personen, die unter dem Einfluss geistigeer Getränke oder anderer berauschender Mittel stehen.
  • Personen mit ansteckenden Krankheiten.
  • Personen mit geladenen Schusswaffen, es sei denn, dass sie zum Führen von Schusswaffen berechtigt sind.

Wenn der Bürgerbus bereits mit 8 Fahrgästen besetzt ist, können keinee weiteren Personen befördert werden.

Der Bürgerbus darf nicht außerhalb der Haltestellen anhalten, um Fahrgäste aus- oder einsteigen zu lassen oder nach Hause zu transportieren. Der Bürgerbus fährt, wie anderer öffentlicher Personennahverkehr, auf einer genehmigten Linie mit festen Haltestellen. Diese Streckenführung ist verbindlich und darf ohne zwingenden Grund nicht verlassen werden.

Es gilt eine Anschnallpflicht.

Beförderung von Kindern

Für die Sicherheit bei der Beförderung von Kindern mit einem Bürgerbus gelten grundsätzlich die selben Regelungen, die auch bei privaten Fahrten im Pkw eingehalten werden müssen. Im Bürgerbus Ochtrup halten wir für die Beförderung von Kindern drei Rückhaltesysteme bereit: zwei Sitzerhöhungen und einen Kindersitz (Altersgruppen von etwa 9 Monaten bis zu 12 Jahren).
Rückhaltesysteme der Klassen 0 und 0+ (Babyschale/-wanne) sind im Bürgerbus nicht vorhanden.

Weitere Information erhalten Sie über den ADAC: Landesverkehrswacht

  • Nicht schulpflichtige Kinder bis 5 Jahren können von der Beförderung ausgeschlossen werden, sofern sie nicht auf der ganzen Fahrstrecke von Personen begleitet werde, die mindestens das 6 Lebensjahr vollendet haben; Kinder bis einschließlich 3 Jahren müssen stets begleitet sein. Ein Fahrgast ab 6 Jahren darf aus Gründen der Beriebssicherheit nicht mehr als 3 Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 3 Jahren mitnehmen.
  • Abweichend von den vorstehenden Regelungen kann bei einer regelmäßigen Beförderung von Kindergartenkindern bis zu einem Alter von 5 Jahren auf die Begleitperson verzichtet werden, wenn der Bürgerbus-Fahrer die Sicherheit und Ordnung im Bürgerbus zu jeder Zeit sicherstellt. Die Abholung der Kinder beim Ausstieg an der Zielhaltestelle ist zu gewährleisten.

Beförderung von Schwerbehinderten

Schwerbehinderte Personen werden bei Vorzeigen eines entsprechen gekennzeichneten Ausweises unentgeltlich befördert, sofern sie nach dem Sozialgesetzbuch IX (§§ 145ff.) in der jeweils gültigen Fassung dazu berechtigt sind.

Für diesen Personenkreis ist auch die Mitnahme von Handgepäck, sowie orthopädischer Hilfsmittel (soweit die Beschaffenheit des Busses dies zuläßt) und eines Führhundes unentgeltlich. Sofern eine ständige Begleitperson notwendig und dies im Ausweis des Schwerbehinderten eingetragen ist, wird auch diese unentgeltlich befördert.

Beförderung von Sachen

Die Mitnahme von Rollatoren ist problemlos möglich, die Fahrer helfen gerne. Der Transport von Fahrrädern z.B. ist nicht möglich (im Zweifel entscheidet der Fahrer).
Rollstuhlfahrer können und dürfen nicht mit dem Bürgerbus transportiert werde, da der Bus dafür nicht geeignet ist. Eine Ausnahme ist möglich, wenn der Fahrgast einen Klapprollstuhl verwendet und eigenständig den Bus betreten und verlassen kann.

Alle genannten Punkte und weitere Bestimmungen finden Sie in den Tarifbestirnmungen für den Bürgerbus Ochtrup:

Tarifbestimmungen Mai19 M